Sonntag 17.10.2021

BVB-Ultras kündigen Rückkehr ins Stadion an – aber nicht auf die Südtribüne

Borussia Dortmund muss weiterhin ohne die Unterstützung der aktiven Fanszene auskommen. Eine wichtige Ultra-Gruppierung kündigt nun aber ihre Rückkehr an. Unter einer Bedingung.

BVB-Fans zünden Pyro auf der Südtribüne. © picture alliance / dpa

Borussia Dortmund darf gegen Mainz am Samstag (15.30 Uhr/live im TV) wieder mehr Fans ins Stadion lassen. Voll ausverkauft mit seinen über 81.000 Plätzen wird der Signal Iduna Park zwar nicht sein, man nähert sich dieser aus Fan-Sicht magischen Grenze aber wieder ein Stück weiter an. Wenn am Wochenende die etwa 65.000 BVB-Fans ins Stadion strömen, wird die organisierte Fanszene zwar noch immer auf einen Stadionbesuch verzichten – zeitgleich kündigte eine der wichtigsten Ultra-Gruppierungen aber ihre Rückkehr an.

BVB-Ultragruppierung The Unity reist zum Spiel nach Amsterdam

„The Unity wird zu den Liga-Spielen vorerst nicht in organisierter Form auf die Südtribüne zurückkehren. Dies betrifft neben den Heimspielen im Oktober auch das Auswärtsspiel in Bielefeld“, teilen die BVB-Ultras mit. Ganz auf die Unterstützung aus der aktiven Szene muss Borussia Dortmund im Oktober aber dann doch nicht verzichten. Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie werden die Ultras nämlich wieder ein Spiel des BVB im Stadion verfolgen: Gegen Ajax Amsterdam am kommenden Dienstag (21 Uhr) in der Champions League.

Grund dafür sind die Corona-Regeln, die in den Niederlanden gelten. Dort ist – anders als in Nordrhein-Westfalen – eine Vollauslastung der Stadien möglich. „Gleiches gilt nach dem jetzigen Stand auch für die Heimspiele im Europapokal, da hier durch die Verordnung ebenfalls keine Beschränkung der Zuschauerzahl stattfindet“, erklären die BVB-Ultras. Denn: Bei internationalen Spielen kann der Signal Iduna Park ohnehin keine 81.365 Zuschauer beherbergen, da die Stehplätze bestuhlt werden müssen.

Rückkehr ins heimische Stadion: BVB-Ultras warten weiter auf die Vollauslastung

Erst wenn eine Vollauslastung in der Bundesliga gegeben ist, wird der BVB auch hier wieder von seinen Ultras unterstützt werden. Nachwievor gilt für die Ultras „alle oder keiner“ als notwendige Bedingung. „Unsere Idealvorstellung bleibt weiterhin, dass wir auch zu den Bundesliga-Heimspielen in ein ausverkauftes Westfalenstadion als Gruppe zurückkehren und unsere Mannschaft wie vor der Pandemie auf einer vollen Südtribüne anfeuern können“, heißt es.

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/


17.09.2021 – FCU/FCB/BVB

Pyroshow, Kritik an Ticketpreisen & Protest gegen Trikot

In dieser Woche waren mehrere deutsche Vereine auswärts in Europapokal-Wettbewerben aktiv. Über 3.000 Union Berlin-Fans reisten nach Prag und hinterließen mit einer Pyroshow und lautstarken Gesängen einen bleibenden Eindruck.

BVB- und FC Bayern-Fans schafften es hingegen nur vereinzelt zu den Auswärtsspielen ihres Vereins, weil Gästefans verboten waren.

Im Gästebereich bei Slavia Prag wurde die gestrige Partie in der Europa Conference League von den mitgereisten Fans des 1. FC Union Berlin mit einer großen Pyroshow eingeleitet. Rote Bengalische Fackeln brannten in den Bereichen, in denen sich die FCU-Fans breit machten. Trotz 3:1 Niederlage in Prag feierten die Union-Fans ihre Mannschaft auch weit nach Abpfiff noch mit lautstarken Gesängen. Die Fans von Slavia Prag zeigten bei der gestrigen Partie, die vor 15.286 Fans ausgetragen wurde, hingegen eine Choreografie. Begleitet wurde die Choreo von einem Feuerwerk hinterm Stadion. Am Ufer der Moldau hinterließen Union-Fans in Prag als Andenken an das gestrige Gastspiel noch ein „FCU“-Graffiti.

Gästefans waren auch am Mittwochabend beim Champions League-Auswärtsspiel von Borussia Dortmund bei Besiktas in Istanbul verboten. Nur vereinzelt schafften es BVB-Fans trotzdem in Stadion. Sichtbar waren diese jedoch nicht. Für Aufregung sorgte aber das Trikot, mit dem der BVB in Istanbul auflief. In einem Design, das Puma auch für zahlreiche andere Clubs entwarf, war das Vereinswappen von Borussia Dortmund nicht wirklich zu erkennen. Es war zwar eingestanzt, aber trotzdem kaum zu sehen. An der Geschäftsstelle des BVB in Dortmund hingen deswegen Plakate der BVB-Ultras, auf denen „’Eure Kritik ist angekommen‘ – Unsere Geduld ist am Ende!“ und „Wer das Wappen nicht ehrt, ist Borussia nicht wert! Cramer: Das BVB Logo ist kein Spielzeug für deine Boni“ zu lesen war. (Faszination Fankurve, 17.09.2021)

Quelle: https://www.faszination-fankurve.de/


26.09.2021 – 1. FC KAISERSLAUTERN

„Normalität gibt es erst, wenn sie für alle gilt!“

Die Westkurve des Fritz-Walter-Stadions durfte beim gestrigen Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den VfL Osnabrück erstmals seit 18 Monaten wieder voll ausgelastet werden. Die FCK-Fans mussten keine Mindestabstände mehr einhalten. Die Ultragruppen des FCK reagierten unterschiedlich auf diese Neuerung.

Frenetic Youth war in der Westkurve anwesend und zeigte dabei ein „Normalität gibt es erst, wenn sie für alle gilt!“-Spruchband. Laut eines Berichts von Der-Betze-brennt.de beteiligten sich die Ultras von Frenetic Youth auch an der akustischen Unterstützung für die eigene Mannschaft. Eine Zaunfahne von Frenetic Youth war jedoch nicht zu sehen. Nicht im Stadion anwesend waren laut des Berichts jedoch die Gruppen Generation Luzifer und Pfalz Inferno.

Rund 600 Fans aus Osnabrück reisten mit nach Kaiserslautern

Auf dem Betzenberg galt gestern die sogenannte 3G-Regel, jedoch mit Besonderheiten. In der Westkurve galt nur 2G. Geimpfte und genesene FCK-Fans durften den vollbesetzten Stehplatzbereich betreten, für Getestete gab es einen gesonderten Bereich im Oberrang der Nordtribüne. Im Gästeblock des Fritz-Walter-Stadions wurden die Stehplätze ebenfalls geöffnet. Aber auch hier galt die sogenannte 2G-Regel mit Ausweichmöglichkeit für Getestete. Diese 2G-Regel schloss somit auch Fans im Alter von 12 bis 18 Jahren mit ein, die bisher noch nicht durchgeimpft sind und deshalb nicht in Westkurve oder Gästeblock durften.

14.656 Zuschauenden sahen gestern einen 2:0 Heimsieg des 1. FC Kaiserslautern. Beide Tore fielen in der 1. Halbzeit. Dadurch konnten die FCK-Spieler vor der gefüllten Westkurve jubeln. Zum Ende des Spiels zelebrierte die Westkurve auch erstmals wieder ihr „Schönen Gruß und auf Wiedersehen“-Ritual mit weißen Taschentüchern. Aus Osnabrück reisten gestern 600 VfL-Fans in die Pfalz. Die Osnabrücker Fanszene machte sich dabei hinter der „Kämpfen & Siegen“-Zaunfahne breit. (Faszination Fankurve, 26.09.2021)

Quelle: https://www.faszination-fankurve.de/


UNIONCAMP GASTIERT IN DEN HERBSTFERIEN WIEDER IN LUCKENWALDE

Schon traditionell veranstalteten auch in diesem Jahr der FSV 63 Luckenwalde und der 1.FC Union Berlin ein Fußball-Feriencamp in den Herbstferien für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren auf dem Gelände des Werner-Seelenbinder-Stadions.

Vom 18.10.2021 – 21.10.2021 gibt es wie immer eine sinnvolle Ferienbeschäftigung für fußballbegeisterte Kinder. Trainer vom 1. FC Union Berlin und vom FSV 63 Luckenwalde werden in dieser Zeit täglich von 09:00 Uhr – 16:00 Uhr ihr Wissen an die Kinder weitergeben und mit Sicherheit viel Spass verbreiten. Höhepunkt wird eine Spritztour mit den Trainern in die Alte Försterei sein, bei der eine Stadionführung sowie das Kiebitzen beim Training der Profis inklusive sein wird.

Also wer nun Bock hat in den Ferien Spass mit Union Berlin und dem FSV 63 Luckenwalde zu haben, der meldet sich einfach unter nachfolgendem Link an!

Wir freuen uns auf Euch!!!

Anmeldelink:

https://www.eiserner-nachwuchs.de/18.10.-21.10.2021-i-fsv-luckenwalde.htm?PSUB=Shop&PID=e0b2759d-1b58-492c-9ce0-2abba0f549e7

Quelle: FSV63Luckenwalde


Energie Cottbus und ihr Nazi Problem.

01.04.2019

Hitlergrüße, Nazi-Banner, Rechtsextremisten im Stadion: Immer wieder sorgen rechte Fans des FC Energie Cottbus für Skandal-Schlagzeilen. Nach langem Zögern will der Verein seine Ordner jetzt vom Verfassungsschutz überprüfen lassen. Obwohl das Prüf-Angebot schon seit 2017 steht, bat der FCE erst am Freitag um einen Gesprächstermin.

Am 9. März gab es den vorerst letzten Skandal im Energie-Stadion: Rechtsextremisten durften ein Gedenk-Banner für einen toten Neonazi zeigen. Entsetzen überall. Oberbürgermeister Holger Kelch (51, CDU): „Eine solche Aktion ist Wasser auf die Mühlen der rechtsextremen Szene, aber auch derer, die unsere Stadt pauschal in die rechte Ecke stellen.“

Zwei Wochen zuvor hatte FCE-Verwaltungsratschef Matthias Auth beim Besuch von Verfassungsschutz-Chef Frank Nürnberger in Cottbus versichert, „dass wir das Prüf-Angebot annehmen. Damit wir absolute Klarheit haben, dass da nicht Personen im Einsatz sind, die demokratiefeindlich sind“.

Quelle.: Bild.de

Bleibt zu hoffen, dass die aktive Bewegung in Cottbus dieses Problem in den Griff bekommt. Der Ruf als Nazi Verein ist jedenfalls vorhanden.